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Warum intakte Waldränder jetzt gefördert werden

von Mirjam Kronschnabl-Ritz

19.7.2021 Der Wald ist für viele seiner Besucher das Highlight des Spaziergangs und die meisten Baumarten sind wohlbekannt. Dem Waldrand mit seinen Büschen und Sträuchern wird hingegen oft wenig Aufmerksamkeit geschenkt. Die Waldschutzorganisation PEFC Deutschland erklärt, wieso Waldränder zu einem artenreichen Wald dazugehören und von allen, die PEFC-zertifizierten Wald besitzen, gefördert werden.

Ökologisch intakte Waldränder können Hotspots der Artenvielfalt sein, indem sie Insekten, Vögeln und anderen Wildtieren Lebensraum bieten. Sie bremsen zudem Starkwinde aus und schützen somit den Wald vor Sturmschäden. Das wissen auch die Menschen, denen die Wälder gehören und richten ihr Augenmerk auf diesen Schutzmantel. Denn ohne Pflege und gezielte Neupflanzungen droht dieser verloren zu gehen. 2020 hat PEFC Deutschland daher den Schutz und die Förderung von strukturreichen Waldrändern neu in den aktualisierten Standard für nachhaltige Waldbewirtschaftung aufgenommen.

Wie sollte ein Waldrand aussehen?

Zur warmen Jahreszeit tummeln sich viele Insekten am Rand der Wälder. Doch wie sieht eigentlich ein Waldrand aus, in dem sich viele Tier- und Pflanzenarten wohlfühlen? Unterschieden wird zwischen einem Waldsaum, einem Waldmantel sowie einem Waldtrauf. Solche mehrstufigen Waldränder, die vom Boden bis zu den Baumkronen reichen, haben zumeist eine Breite von rund 20 bis 50 m.  (weiterlesen)

Waldrand