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Wiederbewaldung im Einklang mit der Natur

Bearbeitet von Jörg Fischer
2. November 2021
Die Wiederbewaldung von Schadflächen gelingt mit einer Aufforstung. Verstärkt setzen Forstleute aber auch auf Naturverjüngung und Saatverfahren, die allerdings viel waldbauliche Kenntnis und Erfahrung erfordern. Die richtige Beratung ist hier wichtig.

Durch Sturm, Dürre oder Borkenkäfer als Folge des Klimawandels zerstörte Wälder müssen gemäß Thüringer Waldgesetz innerhalb von sechs Jahren wiederbewaldet werden. Dies geschieht einerseits durch Aufforstung mit klimaresilienten Baumarten in Mischung. Andererseits setzen Waldbesitzende aber verstärkt auf alternative Verfahren wie etwa die Naturverjüngung oder die Baumsaat. Um zu wissen, wann welches Verfahren, ggf. sogar kombiniert, am meisten Erfolg verspricht, sind allerdings viele Kenntnisse und Erfahrungen notwendig. Ein vorheriges Beratungsgespräch mit einer Försterin oder einem Förster ist deshalb allen Betroffenen zu empfehlen. Kulturen aus kompletter oder teilweiser Naturverjüngung sind besonders vital – und es lässt sich auf diese Weise möglicherweise sogar Geld sparen.

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