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Klage vor Verwaltungsgericht: Jäger will seine Waffen zurück

Peter Engelbrecht

2.11.2021 Ein Jäger aus Plankenfels klagt vor dem Verwaltungsgericht Bayreuth gegen das Landratsamt. Er will seine Waffen zurück bekommen, die beschlagnahmt wurden. Den Vorwurf der waffenrechtlichen Unzuverlässigkeit weist der Mann zurück. Er war bei einem größeren Polizeieinsatz im September 2017 in die Schlagzeilen geraten, doch die Vorwürfe einer Frau hatten sich als falsch erwiesen.

Bayreuth - Ein Jäger aus Plankenfels klagt vor dem Verwaltungsgericht in Bayreuth gegen das Einziehen seiner sechs Waffen durch das Landratsamt und fordert die Verlängerung seines Jagdscheins durch die Behörde. Nach Angaben des Klägers gebe es keine Bedenken gegen seine waffenrechtlichen Zuverlässigkeit.

Der 48-Jährige hatte im September 2017 für Schlagzeilen gesorgt, als an seinem Anwesen ein größerer Polizeieinsatz stattgefunden hatte, bei dem auch ein Sondereinsatzkommando beteiligt war. Eine Frau aus der Slowakei hatte gemeldet, dass sie mit einer anderen Slowakin vom Kläger in dessen Wohnung mit Waffen festgehalten und vergewaltigt worden sei. Sie habe entkommen können, während die andere Frau dort noch festgehalten werde. Nach kurzer Festnahme des Mannes stellte sich heraus, dass er zu Unrecht beschuldigt wurde, und die Frauen sich freiwillig bei ihm aufgehalten hatten. Doch dieser Fall spielte in der Verhandlung keine Rolle.   (weiterlesen)