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Tod des Hundes – Abschied von einem Freund

Till Quante 8.11.2021

Loslassen und Abschied zu nehmen sind schwer, gehören aber zum steten Kreislauf des Lebens dazu. Egal wodurch ein Hund stirbt, bereits mit Übernahme eines Vierläufers sollte man sich mit seinem Tod auseinandersetzen. Annette Schmitt gibt Hilfestellung.

Psychologen haben herausgefunden, dass für viele der Tod eines Hundes genauso belastend ist, wie der Abschied von einer geliebten Person. Das ist verständlich, denn Mensch und Hund sind über viele Jahre hinweg Gefährten und beste Freunde. Ein Rüdemann wächst durch die gemeinsame Arbeit im Revier mit seinem Vierläufer zu einem eingeschworenen Team zusammen. Aber auch als geliebtes Familienmitglied, das Frau und Kinder zu Hause verwöhnt, nimmt der Jagdgebrauchshund einen wichtigen Platz ein. Deshalb sollte man verstehen, dass die Trauer über den Verlust eines Vierläufers normal ist. Es braucht einfach Zeit, um diesen Abschied zu überwinden.

Abschied nehmen

Da plötzlich alles ganz schnell gehen kann, ist es empfehlenswert, sich frühzeitig mit dem Abschied auseinanderzusetzen und das Unvermeidbare nicht völlig zu verdrängen. Schließlich muss man am Ende trotz aller Trauer und allem Schmerz einen halbwegs klaren Kopf bewahren, um einen beispielsweise bereits leidenden Hund durch die eigene Aufregung nicht noch zusätzlich unnötig zu stressen.   (weiterlesen)

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