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Richtig jagen hilft

11.11.2021

Besonders Wildbiologe Prof. Dr. Reimoser (l.) unterstrich, dass für stabile Wälder der Zukunft neben angepassten Wildbeständen immer auch Faktoren wie Klima, Standort und Waldbau ausschlaggebend seien.
Licht, Klima und standörtliche Faktoren haben einen großen Einfluss auf den Wald, aber auch der Verbiss durch Schalenwild spielt dabei eine Rolle. Wie groß dieser Einfluss auf die Waldverjüngung tatsächlich ist, untersuchte das bundes­weite BioWild-Projekt der Arbeitsgemeinschaft naturgemäße Waldwirtschaft (ANW). Im Sauerland zog man jetzt Zwischenbilanz.

Willst du keinen Sonnenbrand, dann komm‘ zu uns in Sauerland – ganz nach diesem Motto empfing das Wetter die Teilnehmer zur Abschlussveranstaltung des BioWild-Projekts in Schmallenberg. Um einiges freundlicher war dagegen die Begrüßung durch Projektleiter Hans von der Goltz (Landesvorsitzender ANW NRW). Sein Appell: „Das Miteinander sollte nicht nur bei der Projektarbeit im Vordergrund stehen, sondern muss auch für die Kommu­nikation zwischen Forst und Jagd gelten.“
Mit dem BioWild-Projekt untersuchte die ANW seit 2016 den Einfluss von Schalenwild auf Waldvegetationen. „Objektive Daten sind für den zukünftigen Umbau zu klimastabilen Wäldern unumgänglich“, so von der Goltz. Bis 2021 wurden dazu verschiedenste Waldstrukturen und Jagd­regime in Nordrhein-Westfalen, Baden-Württemberg, Saarland, Sachsen-Anhalt und Thüringen unter die Lupe genommen.  (weiterlesen)

Professor Reimoser