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Schutz vor dem Wolf: Der Ball liegt jetzt bei der Kommission

Josef Koch
24.11.2020 

Mehrheit im EU-Parlament fordert die EU-Behörde zum besseren Wolfsmanagement auf.

Straßburg Das EU-Parlament erhöht den Druck auf die EU-Kommission, die europäische Wolfsstrategie auf neue Füße zu stellen. Am Donnerstag (24.11.) hat das Parlament dazu eine Resolution verabschiedet. Die Grünen indes sehen dadurch den Schutz gefährdeter Tiere ausgehöhlt.

In dem Entschließungspapier geht es der Mehrheit der Parlamentarier um den Schutz der Nutztiere vor Wölfen und anderen großen Beutegreifern. „Unsere Forderungen lösen das Problem zwar nicht, sie sorgen aber dafür, dass sich die EU-Kommission mit dem Thema befassen muss“, ist der Südtiroler EU-Abgeordnete Herbert Dorfmann überzeugt. Er hofft nun, dass es endlich zu einem Umdenken komme.

Forderung 1: Neue Wolfsstrategie

In ihrer Resolution geht es vor allem darum, die EU-Organe – allen voran die Kommission – zu einer Neubewertung der EU-Wolfstrategie zu bewegen. Dafür gilt laut Dorfmann aufzuzeigen, dass der Wolf dank der Schutzmaßnahmen der letzten Jahrzehnte nicht mehr vom Aussterben bedroht ist. Dazu fordert das Parlament ein grenzüberschreitendes Monitoring. (weiterlesen)

EU Resolution