Vinaora Nivo Slider 3.x

Deutsches Jagdportal Jagdnachrichten

Image Not Found

Neues Wildmonitoring schützt Wald und Wild

Redakteurin Carolin Föste
02.1.2023

Ende 2022 hat der Landesforstbetrieb Mecklenburg-Vorpommern einen Bericht über das sogenannte Wildwirkungsmonitoring 2022 herausgegeben. Dieses wurde erstmals landesweit über alle Waldbesitzarten hinweg durchgeführt. Der Bericht stellt die Ergebnisse vor.
In dem Bericht des Landesforstbetriebs wurden Daten über die durch Wild entstandenen Schäden an Waldbäumen zusammengetragen. Seit der Novellierung des Landeswaldgesetzes 2021 seien die Forstbehörden mit dem wertungsfreien Monitoring beauftragt. Nun soll dies im jährlichen Turnus wiederholt werden.

Wildschaden ist nicht gleich Wildschaden
Die Aufnahmen fanden im Frühjahr 2022 statt. Dabei wurde der Einfluss von Wildarten an 4.700 Probepunkten untersucht. Die Erkenntnis: Die Triebe junger Laubbäume waren häufiger verbissen als die von jungen Nadelgehölzen. Rund 22 % junger Bäume unter 2 Meter Höhe zeigten diese Schäden. Nadelbäume hingegen seien öfter von der Schäle durch Wild betroffen als Laubbäume.

Im Bericht wird darauf hingewiesen, dass ein Wildschaden nicht immer ein tatsächlicher Schaden sein muss. Der Begriff der Wildwirkung sei daher bewusst gewählt und stelle nur das das Verhältnis von Wild zu seinem Lebensraum dar, so die Landesforstanstalt. Die Frage, ob die Auswirkungen des Wildes auf den Wald auch Schäden darstellen, sei nicht Teil des Monitorings und müsse anhand der Ziele der Gesellschaft, bzw. der Waldbesitzerinnen und Waldbesitzer bewertet werden. Mit dem Begriff Wildwirkung wolle man sensibilisieren – was Wald und Wild zugute kommen soll. (weiterlesen)

Das gesamte Gutachten kann man hier nachlesen: Wildwirkungsmonitoring 2022

Studie