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Überhege ist der Misserfolg der Hege, oder warum das Regiejagdkonzept Zukunft hat

Regiejagd

Den etablierten Jagdpächtern und den Regiejagdbetreibern fehlen erfahrene vor allem professionelle Jäger gleichermaßen

In den meisten Jagdbezirken ist die Verbisssituation nicht so ernst, dass man zu den Maßnahmen des Reduktionsabschusses durch einen Regiejagdbetrieb greifen muss, doch in immer mehr Revieren ist der Verbiss derart offensichtlich, dass die dortigen Jagdpächter um ihre Zukunft bangen müssen.

Die Gründe sind allerorts die gleichen und liegen zum einen in den veränderten Biotopen in unseren Revieren und zum anderen aber am Fehlen von erfahrenen Jägern und Begehern. Dies gilt für Jagdpächter gleichermaßen wie für Regiejagdbetreiber.

Den meisten Revieren fehlt bisher die Ermittlung des Jagdwerts, der überhaupt erst eine für das Revier verträgliche Wilddichte festlegt.

Die etablierte Jägerschaft, die durch die Einführung der Regiejagdbetriebe ihre Vorstellung von Hege bedroht sieht, sollte sich zuvor intensiv mit dem Begriff des Jagdwertes beschäftigen. Viele Reviere in Deutschland lassen die von vielen Jägern gewünschte Wilddichte überhaupt nicht (mehr) zu. Die etablierte Jägerschaft sollte sich statt der Hege viel mehr mit der Schaffung von Äsungsflächen mit ausreichender Deckung beschäftigen, um dadurch erst höhere Wildbestände durch die Verbesserung des Jagdwertes zu ermöglichen.   (weiterlesen)