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Amateure am Werk - Wenn selbsternannte Tierschützer einen Wolf quälen

Von Alexander Heiden

16.2.2026

In Sachsen ist ein viel zu zutraulicher Wolf eingefangen und besendert worden. Aktivisten ließen ihn dann mit einem sogenannten „Hard Release“ wieder frei. Was dabei gefilmt wurde, ist jetzt ein Fall für den Staatsanwalt.

Am Anfang sollten wir kurz ein Missverständnis abwenden: Das hier ist kein Text für den Wolf. Ich halte es für eine fürchterliche Idee, dass im Industriestaat Deutschland – der nach Belgien am dichtesten besiedelten Nation des ganzen Kontinents – diese großen und gefährlichen Beutegreifer wieder angesiedelt werden.

Doch ganz gleich, wie man zu dem Vorhaben steht, Europa wieder zu einer Wildnis wie vor ein paar hundert Jahren zu machen: Der Wolf ist ein hochentwickeltes Lebewesen. Er hat – wie alle Geschöpfe auf Gottes Erde – Achtung und Respekt des Menschen verdient.

Das bedeutet nicht, dass man ihn nicht bejagt. Aber es bedeutet ganz sicher, dass man ihn nicht quält.

Die sächsische Wolfs-Affäre (weiterlesen)

Tierschutz