Tierschutz für unser Rotwild! Die Hoffnung stirbt zuletzt …
JÄGER-Autor Prof. Dr. Hans-Dieter Pfannenstiel macht sich Gedanken zum Tierschutz in unserem Land und fragt sich, was Wal und Rotwild unterscheidet.
Prof. Dr. Hans-Dieter Pfannenstiel
am 20. August 2026
Der mehrfach in der Ostsee gestrandete Buckelwal „Timmy“ wurde trotz aufwendiger „Rettungsversuche“ etlicher Fachleute und Geldgeber schließlich halbverwest am Strand der dänischen Insel Anholt angespült. Vor Ort wurde versucht, die Todesursache des Publikumslieblings zu ergründen. Gleichzeitig rollte eine Welle von Strafanzeigen über die „Retter“ des Wals hinweg. Selbst der zuständige Minister Till Backhaus (SPD), ein echtes politisches Urgestein, blieb davon nicht verschont.
Allerdings sei die Frage erlaubt, ob der Herr Minister tatsächlich nur aus Sorge um einen verirrten Wal für seine Dauerpräsenz in den Medien gesorgt hat. Zudem lässt sich bezweifeln, dass Buckelwal „Timmy“ bzw. „Hope“ (Hoffnung) tatsächlich gestrandet war. Hatte der erkennbar kranke Meeressäuger nicht vielleicht absichtlich flache Stellen zum Ausruhen gesucht, um zwar in seinem Element zu sein, aber nicht schwimmen und zum Atmen immer wieder auftauchen zu müssen?
Sterbehilfe, unter den gegebenen Umständen wohl das Mittel der Wahl, fand unter dem Druck einer empörten Tierschutzlobby nicht statt. Stattdessen wurde er, das sagen namhafte Walexperten, höchstwahrscheinlich zu Tode gequält oder zumindest das Leid des geschwächten Tieres durch den unnötigen Transport vergrößert.
In Einstandsgebieten „eingesperrtes“ Rotwild. (weiterlesen)


