Ans Messer geliefert
Seit Jahren schneidet Uwe Scholz mit seinem Messer täglich seine Frühstücksäpfel. Weil es Gesetze gibt, die kaum jemand versteht, soll er dafür jetzt eine Strafe zahlen.
Die Story beginnt an einem Dienstag. Für Görlitz ein Tag voll Sonnenschein, für Uwe Scholz überschattet von Trauer. Er hat in der Familie einen Todesfall zu verkraften, und weil Dienstage auch Sprechtage sind, macht er sich auf zum Amtsgericht. „Ich wollte mich über Regeln zum Nachlass informieren“, sagt der Mann aus Girbigsdorf, der bei der Länderbahn als Personaldisponent arbeitet. Es ist 16.30 Uhr, als er das Gericht betritt. Der Wachmann im Gerichtsfoyer bittet ihn, seinen Rucksack zu öffnen. (weiter lesen)


