Anthering: „Umweltschäden durch Jagdgatter“
Die viel zu dichte Wildschwein-Population im Jagdgatter in der Antheringer Au (Flachgau) löse in dem Natura-2000-Gebiet Umweltschäden aus. Das sagt der Verein gegen Tierfabriken (VgT). Ein Verbot des Gatters komme aber nicht, betont die Landespolitik.
Die vielen Wildschweine in dem eingezäunten Gebiet lösen Schäden aus, die einen Verstoß gegen die Fauna-Flora-Habitat (FFH)-Richtlinie der EU darstellen, sagte VgT-Obmann Martin Balluch am Dienstag. Die Salzachauen nördlich der Stadt Salzburg sind ja seit 1997 als Natura-2000-Gebiet ausgewiesen und befinden sich zum Teil im Besitz des Salzburger Unternehmers Maximilian Mayr-Melnhof. In dem Areal liegt auch sein 500 Hektar großes eingezäuntes Jagdgatter, das seit 1983 auf unbefristete Zeit bewilligt ist. (weiterlesen)


