Förderung Herdenschutz: Mehr Kosten als Nutzen?
Mit Bezug auf einen konkreten Fall eines Schafhalters haben CDU-Abgeordnete eine Anfrage zum Schadensausgleich für wolfsabweisende Schutzzäune an das niedersächsische Umweltministerium gestellt. Dazu zitieren die CDU-ler einen Artikel der Niederelbe-Zeitung, welche am 12. April 2017 über einen Landwirt in Cuxland berichtet hatte, der im Januar diesen Jahres einen Antrag für Mittel aus dem Förderprogramm „Präventivmaßnahmen zum Herdenschutz vor Wolfsangriffen" gestellt hatte.
Die Kosten für die Montage des 4,5 km langen Zauns in Höhe von 28.000 Euro sollte der Schafhalter selbst übernehmen. Doch dazu kam es bisher nicht, denn der Landwirt wartet laut Anfrage immer noch auf seinen Bescheid. Das Fazit: „Viele Schafhalter würden gar keine Anträge auf Schadensausgleich mehr einreichen, da das Verfahren bürokratisch und langwierig sei. (weiterlesen)

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