Wildpferde: Grausam zu Tode geliebt
Bei vielen Amerikanern stehen Wildpferde für Freiheit und Pioniergeist. Daher stehen sie auch seit 50 Jahren unter Schutz. Doch jetzt gibt es zu viele.
Über die Hälfte der Wildpferde leben im Bundesstaat Nevada (USA). Dank des Schutzstatus dürfen gesunde Tiere weder getötet noch an Schlachthäuser verkauft werden. Privatpersonen ist es nur unter bestimmten Auflagen erlaubt, einen Mustang zu erwerben. Doch das "Bureau of Land Managment", das den Bestand der Wildpferde kontrolliert, schlägt nun Alarm. Mittlerweile gibt es einfach zu viele wilde Pferde. Wie die "Neue Zürcher Zeitung" berichtet, schätzen Experten, dass es einen Lebensraum für rund 27.000 Wildpferde gibt, aktuell liegt der Bestand aber bei 73.000 Tieren. Und jedes Jahr nimmt die Anzahl um etwa 20 Prozent zu. (weiterlesen)

