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Die Jäger im Visier: Tierschützer fordern ein Jagdverbot für Zürich

Entscheiden dürfen die Stimmbürger.

Die Zahlen sind erstaunlich: Im Kanton Zürich leben 11'000 Rehe, davon schiessen Jäger pro Jahr bis zu 4500 ab, weitere 1500 kommen bei Unfällen auf der Strasse um. Private Jäger erlegen jährlich zudem Hunderte von Füchsen und Wildschweinen. Damit soll in ein paar Jahren Schluss sein, falls die Zürcher der Initiative «Wildhüter statt Jäger» zustimmen. Die Tierpartei Schweiz (TPS) hat diese im Juli mit 7300 Unterschriften eingereicht. Vor zwei Wochen publizierte das «Amtsblatt», dass das Begehren zustande gekommen ist. Wann die Initiative zur Abstimmung kommt, ist noch offen.
Die Tierpartei will die Hobby- und Milizjagd, wie sie sie nennt, ganz verbieten und auf eine natürliche Bestandesregelung bei den Tieren setzen. Darauf achten sollen staatliche Wildhüter. Schiessen dürften diese nur noch kranke und verletzte Wildtiere. Wildschäden soll der Kanton vergüten. Weiterführende Massnahmen – also Abschüsse – müsste eine Fachkommission mit Wildhütern, Wildtierbiologen, Veterinären und Vertretern aus Tier- und Artenschutzorganisationen beschliessen. (weiterlesen)

Kanton Zürich