Jagdverbände uneinig: Wolf ins Jagdrecht – ja oder nein?
Der Deutsche Jagdverband ist dafür, den Wolf ins Jagdrecht aufzunehmen, der Bayerische Jagdverband dagegen. Wir lassen darüber abstimmen: Stimmen Sie mit!
Der Bayerische Jagdverband (BJV) lehnt die Aufnahme des Wolfs ins Jagdrecht ab. Das wurde in einer Pressemitteilung bekannt gegeben. Man übernehme nicht die alleinige Verantwortung für die Regulierung des Wolfes, wird Präsident Prof. Dr. Jürgen Vocke zitiert. „Wird im Einzelfall der Abschuss einzelner Tiere notwendig, so ist dies auch ohne die Übernahme ins Jagdrecht möglich. Wie das funktionieren kann, zeigt seit vielen Jahren das erfolgreiche Biber- und Kormoranmanagement in Bayern,“ so Vocke weiter.
Der BJV fordert, man müsse den Umgang mit dem Wolf mit allen Betroffenen diskutieren. Die Anwesenheit des Großräubers mache die Bewirtschaftung von Reh- und Rotwild deutlich schwieriger. Man müsse das Management dieser Wildarten neu ausrichten. Außerdem müssten gerissene Tiere im Abschussplan berücksichtigt werden. Durch die Anwesenheit des Wolfs entstehende Wildschäden dürften nicht den Jägern auferlegt werden. (weiterlesen)

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