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Die doppelte Moral der Jagdgegner

Ein kleiner, aber lautstarker Teil der Menschheit leugnet die Natur des Menschen. Und bemüht dazu ein Naturverständnis , das die Regeln von Rechtsstaat und Moral nicht gelten lässt. Nicht nur, wenn es gegen Jagd und Jäger geht.

Der Rücktritt der nordrhein-westfälischen Umweltministerin Christina Schulze Föcking (wir berichteten) ist beispielhaft für den Wertewandel: Unabhängig davon, ob sich die CDU-Frau ungeschickt verhalten hat, ist festzustellen, dass in der öffentlichen (Internet-)Debatte die Unschuldsvermutung kaum eine Rolle spielte. Das Vorurteil setzte sich durch, obwohl es – zumindest den zuständigen Ermittlern – eindeutig an Beweisen mangelte. Und die Apostel einer selbstgestrickten Moral feiern den Rücktritt nun wie einen Sieg.
Die Frage, ob Tribunale rechtsstaatliche Verfahren ersetzen dürfen, reicht weit über die Existenzberechtigung der Naturnutzung durch Landwirtschaft, Fischerei und Jagd hinaus. Sie berührt menschliche Existenz im Kern. Weil sie die menschliche Fähigkeit, in Kategorien der Moral zu denken, missbraucht. Das wissen auch die Andersdenkenden, wenn sie Tieren zubilligen, was sie Ihresgleichen verbieten wollen: Töten, um möglichst angenehm zu überleben. (weiterlesen)

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