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Wildschwein-Massaker

Die Polizei ermittelt gegen einen Landwirt und mehrere Jäger aus Brandenburg. Sie sollen gegen das Bundesjagd- sowie das Tierschutzgesetz verstoßen haben.

Die Polizei Dessau-Roßlau (Sachsen-Anhalt) ermittelt gegen Jäger einer Pächtergemeinschaft. Ihnen wird vorgeworfen gegen das Bundesjagd- und Tierschutzgesetz verstoßen zu haben. Mitte Mai hatte ein örtlicher Agrarbetrieb entschieden, einen Rapsschlag umzubrechen. Als der beauftragte Traktorfahrer den Schlag befuhr, stellte er angeblich rund 100 Wildschweine fest. Er entschloß sich daher, die zuständigen Jäger anzurufen.

In der Folge sollen durch den Maschineneinsatz mehrere Sauen angefahren und getötet worden sein. Die anwesenden Jäger hätten währenddessen 30 bis 50 Schuss abgegeben. Am Ende nahmen sie einen Teil der Strecke (ungefähr 15 Sauen) mit. Weitere Stücke sollen demnach einfach auf dem Acker verblieben sein. Auch Nachsuchen hätten nicht stattgefunden. (weiterlesen)

Tierschutzgesetz