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Europäische Jagdpolitik

Über Jagd, Wildtiererhaltung und Gesetzgebung in der Europäischen Union (EU)

Jagd ist eine sinnvolle und nachhaltige Nutzung natürlicher Ressourcen und ein wesentlicher Bestandteil ländlichen Lebens. Außerdem ist die Jagd ein Mittel, um Wildtiere und deren Lebensräume zu schützen, zu verbessern und zu erhalten. Das muss auch auf der Ebene europäischer Politik immer wieder erklärt werden.

In der Praxis umgesetzt wird das alles von etwa ca. sieben Millionen Jägerinnen und Jägern in Europa. Deren Anforderungen aus den Revieren gilt es gegenüber europäischen und internationalen Institutionen und Agenturen zu vertreten. Dazu müssen diese Anforderungen und Interessen verstanden, konsolidiert und gegeneinander abgewogen werden. Eine Herkules-Aufgabe.

Dieser Aufgabe widmet sich die FACE, die Federation of Associations for Hunting and Conservation of the EU. 1977 als internationale Non-Profit-Organisation gegründet, vertritt die FACE nationale Jagdverbände und assoziierte Mitglieder aus 36 Ländern.

Die Aufgaben und Aktivitäten sind vielfältig. Vor allem geht es aber um das EU-Recht zu Jagd, Wildtiermanagement, Naturerhaltung, Feuerwaffen, Agrarpolitik, Wildtiergesundheit, Wildbrethygiene und Auslandsjagd.

Diese Themen und noch einige andere erklärt mir Ludwig Willnegger, Jurist, Agrarwissenschaftler, Jäger und Generalsekretär der FACE. (Interviewpodcast anhören)

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