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Experten fordern mehr Wolfsmanagement

Es muss ein "Miteinander von Wolf und Weidetier" möglich sein, sagte Alois Gerig (CDU), Vorsitzender des Ausschusses für Ernährung und Landwirtschaft, zum Auftakt eines Fachgesprächs zum Thema Wolf und Herdenschutz am Montag.

Die Rückkehr des Wolfes sorgt in vielen Regionen Deutschlands zunehmend für Beeinträchtigungen in der Weidetierhaltung. Fünf Sachverständige waren deshalb eingeladen, dem Gremium ihre Erfahrungen und Lösungsvorschläge zu präsentieren, um im "Spannungsfeld der Wolfsbefürworter und -gegner" zu zukunftsfähigen Ergebnissen zu kommen.

Aus brandenburgischer Sicht, erläuterte Gregor Beyer, Geschäftsführer des Forums Brandenburg e.V., sei der Wolf nie weg gewesen. Zur DDR-Zeit sei er zwar bejagt worden, er habe sich aber schnell wieder reproduziert. Der heutige Bestand lasse sich mit etwa 300 Tieren in Brandenburg angeben, was einem Zuwachs von 30 Prozent entspreche. In gleicher Höhe lasse sich außerdem auch der Zuwachs der zu Schaden gekommenen Tiere abschätzen. Beyer betonte, dass die im Koalitionsvertrag vereinbarte Herbeiführung einer Bestandsreduktion der Wölfe in den Verbänden des "Forum Natur" Freude hervorrief. Nun sei es an der Zeit, zu einem funktionierenden Wolfsmanagement zu kommen und jagdrechtlich in Bezug auf den Wolf für Klarheit zu sorgen.  (weiterlesen)

Wolfsmanagement

Gregor Beyer vom Forum Natur Brandenburg Foto: Wikipedia