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West-Nil-Virus: Erste Fälle der afrikanischen Tierseuche in Deutschland

Seit Ende August 2018 steht fest, dass das ursprünglich aus Afrika stammende West-Nil-Virus Deutschland erreicht hat. Speziell Greif- und Rabenvögel scheinen für das Virus empfänglich zu sein. Aktuell wurde die Krankheit auch erstmals bei einem Menschen in Deutschland festgestellt. DFO und DJV fordern zu erhöhter Wachsamkeit auf und geben Tipps zur Erkennung und im Umgang mit tot aufgefundenen Vögeln.

Apathie, Gewichtsverlust, Blindheit, Tod: Was Ende August mit einem eingegangenen Bartkauz aus Halle (Saale) begann, wird von Falknern in Deutschland mit Sorge betrachtet. Die Eule ist nachweislich am West-Nil-Virus (WNV) gestorben. (weiterlesen)

West-Nil-Virus

Dr. Dominik Fischer, Fachtierarzt für Reptilien und für Wirtschafts-, Wild- und Ziergeflügel an der Klinik für Vögel, Reptilien, Amphibien und Fischer der Justus-Liebig-Universität Gießen (Quelle: Fischer/DJV)