“Harmlose Normalitäten wie Wolfssichtungen bläst Umweltminister Thomas Schmidt zum Skandal auf”
Zum heute verhandelten Bundesratsantrag, in dem die Landesregierungen von Niedersachsen, Brandenburg und Sachsen u.a. erwogen haben, …“lokal bzw regional bestandsregulierenden Maßnahmen vorzunehmen”, erklärt Wolfram Günther, Vorsitzender der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Sächsischen Landtag (im Wortlaut):
“Der Umweltminister erweckt den falschen Eindruck, er würde im Bundesrat jegliche Probleme der Schafhalter lösen wollen. Dem Bundesrat liegt jedoch nur ein Entschließungsantrag vor, der lediglich die Meinung der Sächsischen Staatsregierung und der Länder Niedersachsen und Brandenburg zum Ausdruck bringt.
Selbst mit der Beschlussfassung dieses Antrags im Bundesrat passiert noch rein gar nichts. Mit diesem Antrag wird kein einziges Problem der Schafhalter gelöst. Stattdessen verunsichert die CDU die Bevölkerung weiter.”
“Es gibt Handlungsbedarf bei Problemwölfen. Ich warne allerdings vor einer populistischen Überdramatisierung der Lage. Im Jahr 2015 wurden mindestens 69.300 Schafe in Sachsen gehalten. Die aktuellen Riss- und Verlustzahlen von etwas über 200 Schafen wirkt dagegen eher gering. (weiterlesen)


