Leichtere Wolfsentnahmen bringen laut NABU nicht mehr Herdenschutz
Am Freitag hatten Niedersachsen, Brandenburg und Sachsen im Bundesrat einen Antrag zum Umgang mit dem Wolf eingebracht, der u.a. eine leichtere Entnahme von Problemwölfen enthält. Als überflüssig wertet NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller den Vorschlag, weil Wölfe mit auffälligem Verhalten schon heute unter der momentanen Rechtslage entnommen werden dürften. Zudem sei auffälliges Verhalten der absolute Ausnahmefall, meint er.
Erleichterte Entnahmen brächten keinerlei Gewinn beim Herdenschutz, und das sollte den Tierhaltern und der Gesellschaft auch nicht vorgegaukelt werden, so der Tierschützer weiter. „Wir begrüßen das Bestreben der Länder, die Weidetierhaltung zu unterstützen, sofern es kein Lippenbekenntnis bleibt. (weiterlesen)
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