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Der Tradition auf der Fährte(I): Jagdliche Brauchtümer

Brachtümer bei de Jagd sind uralt. Ob Hörnerklang oder Begrifflichkeiten, ob Rituale oder Zeichen: Sie alle unterstreichen gelebte Waidgerechtigkeit und festigen den Wert der Jagd auch als Kuturgut.

Jagdliches Brauchtum ist so alt wie die Jagd selbst. Abgebrochene Zweige und Hornsignale mögen in Zeiten des Mobiltelefons als überholt erscheinen. Aber in Wahrheit gehören sie bis heute zum Rüstzeug. Spätestens, wenn mehrere Jäger zusammenwirken, wie etwa auf der herbstlichen Drück- und Treibjagd. Dort helfen die Hörner ungemein bei der Verständigung, aber auch das „Streckelegen“, also das würdevolle Präsentieren der Jagdbeute, ist geprägt durch Hörnerschall und Rituale.

Mag schon sein, dass viele Jägerbräuche auf Außenstehende wie aus einer anderen Welt wirken. Aber für uns Jäger bleiben sie wichtig. Nicht nur im Sinne der Tradition, die wir bewahren sollten. Sondern auch, weil einiges bis heute hilfreich und durchaus praktisch ist. Wer’s nicht glaubt, der soll mal versuchen, das Hornsignal „Treiber in den Kessel“ oder „Hahn in Ruh’“ per Handy durchzugeben. (weiterlesen)