Gesellschaft zum Schutz der Wölfe: „Wolfsabschuss ist kein Herdenschutz!“
Die Gesellschaft zum Schutz der Wölfe (GzSdW) veröffentlichte jetzt im Rahmen einer Pressemeldung einen „Offenen Brief“ an die Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner wegen dem geplanten “Abschuss auffälliger Wölfe” (im Wortlaut):
„Sehr geehrte Frau Ministerin,
in den Medien, z.B. der Rheinischen Post wird berichtet, dass Sie dringend fordern, Wölfe und dabei auch ganze Wolfsrudel, die Nutztiere reißen, zu „entnehmen“. Die Wolfspopulation sei teilweise zu hoch und eine Weidetierhaltung deshalb unmöglich.
Bundesumweltministerin Svenja Schulze, die nicht diese Meinung teilt und deshalb „bremst“, wird aus diesem Grund offen kritisiert. Zu Ihrer Schelte gegenüber Ihrer Kollegin im Umweltministerium in Sachen Wolf möchten wir Sie auf zwei wichtige Aspekte hinweisen:
1. Die Voraussetzungen für eine Entnahme problematischer Wölfe definiert nicht das Umweltministerium, die sind in der FFH-Richtlinie und dem Bundesnaturschutzgesetz (§ 45 Abs. 7 BNatSchG Ausnahmen von den Verboten des § 44 BNatSchG) klar geregelt. (weiterlesen)


