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Bienenschützer, Plastikhasser, Öko-Narren

Die Stadt Berlin ist voller Menschen, die die Umwelt schützen wollen. Einige sind so engagiert, dass sie sich einen Bienenstock aufs Dach stellen und zu Hobbyimkern werden, um etwas gegen das Bienensterben zu tun. Am Dienstag hat sogar der Berliner Senat beschlossen, die Imkerei in der Stadt umfassend zu fördern. Blöd nur, dass der Naturschutzbund Nabu und Wissenschaftler warnen: Wenn in Berlin noch mehr Honigbienen gehalten werden, dann nehmen sie bald den Wildbienen die Nahrung weg – dabei sind es in Wahrheit die Wildbienen, die auf der Roten Liste der gefährdeten Arten stehen.

Auch die Stadt Straßburg ist voller Menschen, die die Umwelt schützen wollen. Am Mittwoch haben 571 von ihnen im Europäischen Parlament dafür gestimmt, dass Strohhalme, Wattestäbchen und Einweggeschirr aus Plastik verboten werden. Erschütternde Bilder von plastikübersäten Stränden und von Schildkröten, denen Strohhalme aus der Nase ragen, wecken das schlechte Gewissen der Europäer. Blöd nur, dass auf diesen Bildern selten Europas Kunststoffmüll zu sehen ist: Der wird meistens ordentlich entsorgt. Das Plastik im Meer stammt häufig aus Asien. Und noch blöder, dass die Alternativen aus Holz oder Bambus nicht unbedingt umweltfreundlicher sind: Sie brauchen Chemikalien zur Herstellung und mehr Energie beim Transport, um nur die größten Nachteile zu nennen. (weiterlesen)