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Stefan Aust: „Der Wolf wurde schon unter den Nazis mystifiziert“

Mit der Zahl der Wölfe in Deutschland wächst auch der Streit über den Umgang mit dem Tier. WELT AM SONNTAG-Herausgeber Stefan Aust findet es zynisch, Schafe für die eigene Faszination dem Wolf zu opfern.

WELT AM SONNTAG: Die Wolfsthematik bekommt immer mehr Brisanz und war jetzt auch Thema der Umweltminister. Wie verhärtet sind die Fronten?

Stefan Aust: Das Problem und auch der Streit wachsen von Monat zu Monat, weil die Wölfe ohne natürlich Feinde in Deutschland das tun, was Tiere so tun: Sie vermehren sich. Alle drei Jahre verdoppelt sich die Population, und die Wölfe fressen, was sich leicht erbeuten lässt, also die eingezäunten Nutztiere. Die Vermehrung zeigt zudem, dass der Wolf keineswegs vom Aussterben bedroht ist. Es gab ihn nur lange nicht bei uns, so, wie es keine Milchkühe auf der Mönckebergstraße gibt. Jetzt streift der Wolf durch Maisfelder und ist kein Zeichen für Deutschlands Renaturierung.  (weiterlesen)

Stefan Aust