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Fall in Niedersachsen befeuert die Debatte um den Wolf

Die FDP unterstützt die CDU/CSU bei ihrer Forderung nach einer Aufweichung des Schutzstatus für den Wolf. Die Grünen warnen indes vor einer Bejagung. Der mögliche Wolfsbiss in Niedersachsen heizt die Debatte weiter an.

Die FDP unterstützt den Vorstoß der Union für eine härtere Gangart gegenüber dem Wolf. "Nachdem offenbar erstmals seit Jahrzehnten in Deutschland ein Wolf einen Menschen angegriffen hat, muss bei diesem Thema endlich gehandelt werden“, sagte der Agrarsprecher der FDP im Bundestag Dr. Gero Hocker. Die Fraktion will wie die CDU/CSU Fraktion erreichen, dass der Schutzstatus für den Wolf in der EU von „streng geschützt“ in „geschützt“ geändert wird.

Die Schweiz hatte bereits im August 2018 einen Antrag gestellt, genau diese Umwidmung vorzunehmen. Bisher ist sie damit nicht durchgedrungen. Selbst ein Kompromissvorschlag der EU-Kommission, der die Abstimmung über eine Änderung des Schutzstatus verschieben wollte, bis aktuellere Informationen über den Erhaltungszustand des Wolfes in der gesamten Union vorliegen, fand keine Mehrheit unter den Staaten, heißt es in einer Antwort des Bundesumweltministeriums (BMU) auf eine kleine Anfrage der FDP, die top agrar vorliegt. (weiterlesen)

Niedersachsen

Foto: Wikipedia