Niedersachsen - Vorfall in Steinfeld: Ministerium: Mann wurde nicht von Wolf gebissen
Bei der Untersuchung der genommenen Proben ließ sich keine Wolfs-DNA nachweisen. Ein Gemeindearbeiter hatte den Angriff gemeldet.
Hannover
Den vermeintlich ersten Angriff eines Wolfes auf einen Menschen in Deutschland seit Rückkehr der Tiere war wohl doch kein Wolfsangriff. Das teilte das niedersächsische Umweltministerium am Dienstag nach der Untersuchung der genommenen Proben mit. Umweltminister Olaf Lies (SPD) will bei einer Pressekonferenz am Nachmittag weitere Details nennen.
Ein Gemeindearbeiter war in Steinfeld (Kreis Rotenburg) in der vergangenen Woche nach eigenen Angaben auf einem Friedhof von einem Wolf in die Hand gebissen worden. Das Umweltministerium hatte die vor Ort genommenen Proben am Donnerstag per Kurier an das Senckenberg-Institut im hessischen Gelnhausen geschickt. Der Biss wäre nach Angaben des Ministeriums der erste gesicherte Fall gewesen, bei dem ein Mensch seit Rückkehr der Wölfe in Deutschland durch die Raubtiere zu Schaden kam. (weiterlesen)

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