Deutsches Jagdportal Jagdnachrichten

Bundesentscheidung zu Schalldämpfern nötig

Nach dem umstrittenen Urteil des Bundesverwaltugsgerichts in Leipzig liegt die Initiative nun bei der Bundesregierung. Das zumindest mahnt Hans-Jürgen Thies (CDU) an und fordert eine schnelle Lösung, um Rechtssicherheit für Schalldämpfer in Jägerhand zu schaffen.

Das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts Leipzig erreichte viele Jäger in der vergangenen Woche wie ein Paukenschlag: Es gebe kein generelles Bedürfnis für Schalldämpfer! Der waffenrechtliche Grundsatz, den privaten Waffenbesitz und damit auch den Besitz von schallgedämpften Schusswaffen nach Möglichkeit zu verhindern, sei vorrangig gegenüber der individuellen Gesundheitsgefährdung des Schützen durch den Schussknall. Das Gericht schloss sich damit der Argumentation der ersten Instanz an, die bereits entschied, dass es gleichwertige Möglichkeiten des Gehörschutzes gäbe – wie etwa Kaspelgehörschutz oder sogenannte In-Ear-Systeme. (weiterlesen)

Hans-Jürgen Thies (CDU)