Afrikanische Schweinepest: Die Spur des Wurstbrots
Eine Seuche rafft Schweine dahin. Sie ist kurz davor, Deutschland zu erreichen. Tausende Jobs und Zigtausende Tiere sind in Gefahr. Bauern, Jäger und Tierärzte haben den Kampf gegen das Virus begonnen.
Sollte der Feind tatsächlich bald die Landesgrenzen übertreten, sie wollen wenigstens vorbereitet sein. In den vergangenen Monaten haben sie den Katastrophenschutz in Alarmbereitschaft versetzt, die Feuerwehr und die Fliegerstaffel der Polizei. Sie haben Notfallpläne erarbeitet und Warnschilder aufgestellt. Sie haben sich ausgerüstet mit Drohnen, Elektrozäunen und Schutzanzügen. Sie haben den Gegner, so viel kann man sagen, nicht unterschätzt.
Jetzt wollen sie den Ernstfall proben.
Mehr als hundert Männer und Frauen haben sich auf einem Gelände versammelt, groß wie 104 Fußballfelder. Es liegt, umsäumt von dichten Sträuchern und Bäumen, im hessischen Odenwald. Im Kalten Krieg hatten die Amerikaner hier einen Militärstützpunkt eingerichtet. 120 grasbedeckte Bunker beherbergten ein riesiges Munitionsdepot, in Erwartung eines möglichen Angriffs der Sowjets. (weiterlesen)


