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UN-Wasservogelkonferenz: Keine Jagd mehr auf Tafelenten

Auf die vier Arten Mittelsäger, Tafelente, Uferschnepfe und Dunkler Wasserläufer soll im Rahmen des Afrikanisch-Eurasischen Wasservogelabkommens (AEWA) keine Jagd mehr erlaubt werden, obwohl es sich im Sinne der EU-Vogelrichtlinie um jagdbare Arten handelt. Tafelenten werden aktuell in den meisten EU-Ländern noch bejagt. Für die fünf Arten Eiderente, Austernfischer, Kiebitz, Pfuhlschnepfe und Knutt wäre die Jagd nach Anhang 3 des Abkommens, im Rahmen eines internationalen Aktionsplans, noch erlaubt.

ies wurde auf der 7. Konferenz der Vertragsstaaten des AEWA in Durban (Südafrika) vom 4. bis 8. Dezember 2018 beschlossen, bei der über die Zukunft des europäischen und afrikanischen Wasservogelschutzes gesprochen wurde. Insgesamt nahmen 78 Parteien an der Veranstaltung teil, bei der Entscheidungen für die künftige Erhaltung und Bewirtschaftung von Wasservögeln, einschließlich der jagdbaren Wasservogelarten Europas, getroffen wurden. Auch die FACE, der CIC, die nationalen Jagdverbände BASC (England) und FNC (Frankreich) sowie das Forschungsinstitut OMPO (Oiseaux Migrateurs du Paléarctique Occidental) beteiligten sich an der Konferenz. (weiterlesen)

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