Die Sauen und die Theorie
Schlimmer Rückschlag für unbelehrbare Anhänger der Theorie, dass erst Jagddruck die Schwarzwildbestände explodieren lässt: Nach der beispiellosen Sauhatz zur Schweinepestabwehr häufen sich die Meldungen über deutlich kleinere Strecken.
Bis heute hält sich – zumal in Internet-Foren – das Gerücht, dass die Jagd schuld sei, wenn die Sauen überhandnehmen. Dass „jagdfreie“ Schutzgebiete den klaren Gegenbeweis liefern, lässt die Verschwörungstheoretiker in aller Regel ebenso kalt wie der Widerspruch von Wildtier-Biologen, die Ursachen der Schweinevermehrung vor allem im ausgeuferten Energiepflanzen-Anbau und ausgeprägten Mastjahren sowie im Klimawandel vermuten.
Unbestritten: So massiv wie unter dem Eindruck der Afrikanischen Schweinepest war der Jagddruck auf die Sauen seit Menschengedenken nicht. Und trotzdem häufen sich die Nachrichten über dürftige Schwarzwild-Strecken – auch aus traditionell guten Schwarzwild-Regionen. (weiterlesen)
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