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Wenn Ökotheorien im Schnee versinken

Der massive Wintereinbruch zeigt: Wenn sich Natur von allein regelt, wird der Konflikt zwischen Tierliebe und radikalen Ökotheorien offenkundig.

Ja, Wildtiere können auch mit strengen Wintern umgehen. Aber dieser Winter bringt ihre Überlebensstrategien an Grenzen. Zuviel nasser Schnee in großen Mengen und in kurzer Zeit. Schneebretter und Lawinen überall in den Katastrophengebieten. Und die Massenmedien entdecken erst ganz allmählich, dass es nicht nur das Skivergnügen der Winterurlauber in Gefahr ist. Vielleicht sogar, was nächtliche Schneeschuh-Fackelzüge durch die Schalenwild-Einstände angeht.

Zynisch ließe sich anmerken, dass die weiße Pracht wohl mehr zur Schalenwildreduktion beiträgt als Drückjagden jenseits aller Regeln der Waidgerechtigkeit. Dass auch naturfernen Umweltschützern klar werden müsste, wie sehr sich nun die Vertreibung von Hirsch, Gams und Reh aus den Tallagen rächt. Nicht an den Schuldigen, sondern an den Tieren. (weiterlesen)

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