Wolfsjäger unter Beschuss
Ein klarer Fall. Und dennoch erhitzt der brandenburger Todesschuss die Gemüter. Wir liedfern Fakten, Hintergründe und Einschätzungen aus erster Hand.
Gegen den Jäger, der in Brandenburg einen Wolf tötete, um Jagdhunde vor weiteren Angriffen zu retten, laufen bereits mehrere Strafanzeigen. Der Deutsche Jagdverband fordert von der Politik, endlich für eine eindeutige Rechtslage zu sorgen.
Inzwischen ist mehr bekannt: Es handelte sich um eine Drückjagd im Revier eines privaten Pächters. Auch in puncto Waidgerechtigkeit gab es klare Vorgaben, zum Beispiel das ausdrückliche Verbot, auf Rehwild zu schießen. Sicher ist aber auch: Mehrere Wölfe waren schon zum Beginn der Drückjagd zu spüren.
Ebenfalls klar: Wie fast überall in Deutschland stehen die Beständer unter massivem (auch politischem) Druck, Schwarzwild-Strecke zu machen. Nicht nur zur Schweinepest-Abwehr, sondern auch wegen drohender Wildschäden. Und das momentan fast ohne Schnee in Brandenburg. (weiterlesen)

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