Hundeeinsatz im Wolfsgebiet: Ohne geht´s wohl nicht
Eiertanz um den Hundeeinsatz bei Drückjagden in Wolfsregionen: Nach dem tragische Tod eines Hundes in Brandenburg wird klar, dass sich auch der Staatsforst nicht an die wohlfeile Empfehlung zum Hundeverzicht hält.
Wir kennen das Thema spätestens seit dem Wolfsriss einer Dachsbracke im vergangenen Jahr in Brandenburg. Damals kritisierten vor allem Förster das Verhalten des Hundeführers und erinnerten an die offizielle Aufforderung, keine Hunde einzusetzen – schon gar nicht in der Ranzzeit.
Daraufhin mehrten sich Hinweise, dass es zuvor auch bei Jagden im Staatsforst Wolfangriffe auf Hunde gegeben hatte, wohl auch Warnschüsse. Und nun die Meldungen von einer Drückjagd in Briesen. Ein Hund der Rasse Laika starb durch die Kugel eines Gastjägers. Ob es ein Unglücksfall durch einen Querschläger war, wird noch überprüft. (weiterlesen)

