Kalkulierte Hetzjagd auf Politiker
Mit systematisch und strategisch angelegter politischer Lobbyarbeit werden unliebsame Politiker, Landwirte, Jäger und andere Naturschützer gezielt von der Tierrechteszene unter Druck gesetzt.
„Täterin Nr. 1: weg“ lautet die Überschrift eines Bildes, das im Stil eines Fahndungsplakats gestaltet und Mitte Mai von der Tierrechtsorganisation Peta auf deren Facebook-Seite gestellt wurde. Auf dem schwarz-weißen Foto der zurückgetretenen NRW-Landwirtschafts- und Umweltministerin Christina Schulze Föcking prangt demonstrativ ein rotes X. Daneben sind die farbigen Bilder der niedersächsischen Landwirtschaftsministerin Barbara Otte-Kinast und der Bundesagrarministerin Julia Klöckner zu sehen. Kai Seefried, der Generalsekretär der CDU in Niedersachsen, bezeichnet diese Peta-Kampagne als „nicht hinzunehmenden Tiefpunkt ihrer Kommunikationsstrategie“. Alle drei Politikerinnen, sagt Seefried, wurden auf diese Weise nämlich pauschal als „Täterinnen“ und „Tierqualprofiteure“ diffamiert und sozusagen „zum Abschuss freigegeben“. (weiterlesen)


