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Jagdverband plädiert für Abschuss ganzer Wolfsrudel

„Problemwölfe“ können schon jetzt getötet werden. Der Deutsche Jagdverband geht in der Debatte um das Raubtier nun aber noch einen Schritt weiter – um dem Tier Respekt vor dem Menschen beizubringen.

Niedersachsen hat es jüngst getan, ebenso Schleswig-Holstein: Die dortigen Behörden gaben zuvor auffällig gewordene Wölfe zum Abschuss frei. Beide Tiere hatten Medienberichten zufolge wiederholt spezielle Wolfsschutzzäune überwunden und Nutztiere wie etwa Schafe gerissen. Die Behörden in Schleswig-Holstein wollen mit dem Abschuss nach eigenen Angaben auch verhindern, dass das Tier dieses Verhalten an etwaige Nachkommen weitergibt.

Einen noch radikaleren Ansatz hat nun der Deutsche Jagdverband in die Debatte eingebracht. Verbandspräsident Hartwig Fischer sagt der „Bild“-Zeitung vom Freitag, dass auch der Abschuss ganzer Rudel in Ausnahmefällen angezeigt sein könne. Den sehr anpassungsfähigen Raubtieren müsse beigebracht werden, sich von Menschen und Nutztieren fernzuhalten, sagte Fischer. „Dazu kann es auch notwendig sein, ganze Rudel zu töten.“ (weiterlesen)

Entnahme

Foto: LJV Hessen