Abschuss des Problemwolfs: Jäger wollen anonym bleiben – aus Angst!
Pinneberg - Die Uhr tickt bereits. Vier Wochen haben Jäger jetzt Zeit, um den Wolf zu erlegen, der im Kreis Pinneberg am Donnerstag zum Abschuss freigegeben wurde. Das Tier hatte mindestens sechs Mal Elektro-Schutzzäune überwunden und dabei etliche Schafe gerissen. Details zur anstehenden Jagd werden nicht verraten. Das Umweltministerium behandelt den ganzen Vorgang wie eine Geheimsache.
Wer die Abschuss-Genehmigung gestellt hat? Welche ausgewählte Handvoll Jäger jetzt auf den Isegrimm anlegen dürfen? „Kein Kommentar“, heißt es dazu nur. Denn zu groß ist die Sorge, dass die Personen mit Hass-Mails und Kommentaren in den Sozialen Netzwerken überschüttet werden oder sogar militante Kritiker vor den Türen der heimischen Jäger stehen. (weiterlesen)


