Hirschkrankheit auf dem Vormarsch
Die "chronic wasting disease" ist eine Krankheit, die Hirsche und Elche in Nordamerika heimsucht. Die potentiell tödliche Seuche breitet sich weiter aus- und zunehmend außern Mediziner Sorgen, dass sich auch Menschen anstecken können.
Zugegeben, die Schlagzeilen sind reißerisch: Von einer „Zombie-Krankheit“ unter Hirschen ist in diversen Nachrichtenportalen derzeit die Rede. Und dennoch liegt ihnen ein wahrer Kern zugrunde. Der Erreger, ein sogenanntes Prion, wandert nämlich durch das zentrale Nervensystem und sorgt insbesondere im Hirn für massive Schädigungen. Infolgedessen zeigen sich diverse Symptome: Dramatischer Gewichtsverlust, Koordinationsstörungen, Lustlosigkeit – aber auch Aggressivität und das Ablegen der Scheu gegenüber Menschen. Die Rede ist von der tödlichen „Chronic Wasting Disease“ (CWD), einer Krankheit eng verwandt mit der Bovinen spongiformen Enzephalopathie (BSE) und der Creutzfeldt-Jakob-Krankheit. Die CWD befällt in der Natur Nordamerikas diverse Cerviden-Arten, wie etwa Maultier- und Weißwedelhirsche, Wapitis sowie Elche. (weiterlesen)


