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Wieder muss ein Raubtier leiden

Solche Meldungen könnten mittlerweile auch aus Deutschland stammen: In Schweden musste wieder mal ein Raubtier leiden, weil die Polizei einen örtlichen Jäger am Fangschuss hinterte.

Diesmal passierte das Drama nahe der Stadt Hudiksvall. Ein Luchs liegt nach der Kollision mit einem Auto schwer verletzt im Gebüsch neben der Straße. Ein Jäger aus der Gegend kommt dazu. Aber er fragte erst bei der Polizei, ob er den Fangschuss abgeben darf.

An dieser Stelle wird’s spannend: Wie vor wenigen Wochen in der Provinz Värmland, bestanden die Polizeibeamten darauf, einen speziellen Nachsuchenjäger für Raubtiere anzufordern. Nachdem es seinerzeit in Värmland auch von Tierfreunden Proteste hagelte, weil der angefahrene Wolf eine gefühlte Ewigkeit leiden musste, erklärte der örtliche Polizeichef später, dass dieses Vorgehen nicht nötig gewesen sei.

Nun wieder die gleiche Verwirrung: Der Nachsuche-Spezialist muss her. Was auch deshalb nicht einfach ist, weil die Telefonnummern dieser extra ausgebildeten Jäger streng geheim sind – vor allem wegen der Gefahr, dass Wolfsfreunde gewalttätig werden. Im Fall des Luchses dauerte es so eine geschlagene Stunde bis der Fangschuss fiel.  (weiterlesen)

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