Waldbrandflächen als Wildtierparadies
Zur Abwechslung zeigt die Natur mal, wo es wirklich lang geht: Die Schadflächen der Brandkatastrophe im westlichen Mittelschweden entwickeln sich binnen fünf Jahren zum Wildtierparadies.
1,4 Millionen Kubikmeter Holz fielen dem großen Waldbrand im Juli 2014 zum Opfer. 13.100 Hektar standen damals in Flammen. Geblieben war eine leblose „Wüste“ von verbrannten Stämmen und zerstörter Bodenvegetation. Dem folgte eine offenbar wegweisende Entscheidung: Mehr als die Hälfte der Schadflächen wurde als Naturreservat ausgewiesen.
Fünf Jahre später ist im Katastrophengebiet Erstaunliches passiert: Die Elchbestände sind viermal so hoch wie üblich. Die Hasen gehörten zu den ersten Wildtieren, die zurückkehrten und sind nun reichlich vertreten. Und sogar die Raufußhühner fühlen sich offenbar ausgesprochen wohl: Forscher zählen Flüge mit dreißig Stück Birkwild – sonst in der Region Västmanland eher eine ungewöhnliche Größe. (weiterlesen)


