Icarus – Wildtierbewegungen aus dem All beobachten
Ein internationales Forscherteam will Wildtiere aus dem Weltall anpeilen. Damit sollen auch Katastrophen früher bemerkt werden.
Für das deutsch-russische Forschungsprojekt Icarus zur Erfassung von Tierwanderungen gibt es nach einigem Hin und Her nun einen Starttermin für den Sommer. „Wir haben mit den russischen Kollegen derzeit ein Anschaltdatum für den 24. Juni vereinbart“, sagte Johannes Weppler vom Deutschen Zentrum für Luft-und Raumfahrt (DLR/Bonn) am Montag. Beteiligt sind neben dem DLR die russische Raumfahrtbehörde Roskosmos, das Max-Planck-Institut für Ornithologie in Radolfzell und die Universität Konstanz.
Die Forscher wollen die Tiere etwa mit daumennagelgroßen und fünf Gramm schweren Mini-Sendern ausstatten und von der Internationalen Raumstation ISS aus beobachten. Dafür war im vergangenen August eine Antenne bei einem Außenbordeinsatz an der ISS installiert worden.
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