Hirschflüsterer, die auf den Wald pfeifen
Die Wildtierfütterung ist Gift für Wild und Wald – und sie fördert den Trophäenkult.
Für einen standortgerechten Mischwald sollte die Wildfütterung überlegt und sparsam eingesetzt werden Jäger erheben die flächendeckende Fütterung von Wildtieren im Winter zum Dogma. Die Wildbiologin Karoline Schmidt hingegen will damit brechen und fordert im Gastkommentar eine überlegte, sparsame Fütterung – dem Wald zuliebe. Was ist mit den österreichischen Bundesforsten los? Warum muss sich der Vorstand auf einem von der Tageszeitung Krone einberufenen Gipfel vor einer Riege von Jagdgranden rechtfertigen wie ein Schulbub vor versammelter Lehrerschaft? Was hat der größte Waldbesitzer Österreichs angestellt? Ganz einfach: Er hat den Jägern die Deutungshoheit über die Fütterung als Essenz jagdlichen Tier- und Waldschutzes streitig gemacht. Und der heurige Winter bot ihnen die Chance, diese Hoheit zurückzugewinnen. (weiterlesen)

Foto: Wikipedia

