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Den Auerhahn muss man „anspringen“

Die Auerhahnbalz ist auch für Jäger immer wieder ein Erlebnis. Es ist nicht leicht, sich dem Hahn unbemerkt zu nähern. Man muss jene kurzen Momente nützen, in denen er nichts hört.

Von Franz Pototschnig

Es ist vier Uhr früh und noch stockfinster, als wir aus dem Geländewagen steigen. Es ist sehr frisch, immerhin sind wir in 1200 Meter Seehöhe. „Geh am Wegrand, damit man dich nicht hört“, mahnt Bezirksjägermeister Anton Karlon den Neuling. Karlon hat gemeinsam mit seinem Bruder ein 135 Hektar großes Revier in Turnau.

Wir sind so früh unterwegs, um die Balz der Auerhähne zu beobachten. „Sie ist schon im Abklingen, aber im Revier haben wir jedes Jahr fünf bis sechs Hahnen.“ Plötzlich steht Karlon wie angewurzelt. „Hörst du nicht?“, flüstert er. Jetzt, wo er es sagt, höre ich ein leises Klopfen und am Ende ein lauteres gutturales Klacken: „Plop!“ Es kommt von unterhalb des Forstweges. (weiterlesen)

Balz