Vinaora Nivo Slider 3.x

Deutsches Jagdportal Jagdnachrichten

Image Not Found

Nilgänse werden zur Plage

Der Kot der Tiere vermiest Menschen das Baden, weil er Strände, Wiesen und Seen verdreckt: In vielen Städten zerbrechen sich die Verwaltungen den Kopf, wie man die Nilgänse wieder los wird.

"Willkommen, du kleines Gänsetier! Sei tausendmal willkommen hier!" Dieser Reim von Wilhelm Busch klingt in den Ohren mancher Bürger wie Hohn. Am liebsten würden sie das Federvieh loswerden, das vielerorts zur Plage geworden ist: Gänse verdrecken mit ihrem Kot Liegewiesen, Schwimmbäder und Badeseen. Von den drei Gänsearten in Deutschland – Kanada-, Grau- und Nilgans – ist letztere am weitesten verbreitet. Der Vogel mit den dunklen Augenflecken vermehrt sich rasant, so dass Enten, Schwäne und Störche vor ihm weichen.
In vielen Städten zerbrechen sich die Verwaltungen den Kopf, wie man die ungebetenen Gäste hinauskomplimentiert. Betroffen sind Metropolen ebenso wie kleinere Gemeinden. Das Instrumentarium reicht von Drohnen über Betoneier und spezielle Kehrmaschinen bis hin zum – umstrittenen – Abschuss. In einem sind sich wohl alle einig, die mit der Spezies zu tun haben: Ein Patentrezept gibt es nicht. (weiterlesen)

Nilgäne

Foto: Wikipedia