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Jagd auf Problemwolf kostet Land mehr als 83.000 Euro

Hannover - Die erfolglose Jagd auf den Rodewalder Wolf hat das Land Niedersachsen bislang mehr als 83.000 Euro gekostet.

Dies geht aus einer Antwort der Landesregierung auf eine Anfrage der Grünen im niedersächsischen Landtag hervor. Der Grünen-Landtagsabgeordnete und frühere Agrarminister Christian Meyer kritisierte die Kosten als unverhältnismäßig.

Wie es in der Antwort der Landesregierung heißt, hat allein in der Zeit bis Mai ein «Dienstleister» dem Land Kosten von 48.201,64 Euro in Rechnung gestellt. Das Umweltministerium wollte auch auf Nachfrage nicht genau erläutern, welche Art von Dienstleistung gemeint ist.

Meyer vermutet, dass es sich bei dem Dienstleister um einen Hersteller von Lebendfallen handelt. In den großen, kastenförmigen Fallen sollen Tiere des Rodewalder Rudels gefangen und DNA-Proben entnommen werden. Sollte es sich bei einem der gefangenen Tiere um den Leitwolf handeln, könne dieser anschließend erschossen werden. «Der Wolf muss rechtssicher identifiziert werden», sagte Meyer. (weiterlesen)

Entnahme

Foto: Wikipedia