Konflikte mit Bär und Wolf nehmen zu
Die Zahl gemeldeter Konfliktfälle zwischen Braunbären, Menschen und ihren Nutztieren in Rumänien steigt. Grund hierfür ist eine verfehlte Naturschutzpolitik. CIC und DJV warnen vor sinkender Toleranz gegenüber großen Beutegreifern bei ausbleibendem Wildmanagement.
Braunbären haben in Rumänien in diesem Jahr bereits drei Menschen getötet. Die Anzahl gemeldeter Attacken auf Menschen hat sich im vergangenen Jahrzehnt versiebenfacht: 31 Angriffe wurden alleine 2018 an die zuständigen Behörden gemeldet. Auch in anderen europäischen Ländern mehren sich derzeit Meldungen von Braunbär-Angriffen. Das rumänische Umweltministerium erteilt seit 2018 keine Quoten für Braunbären mehr. Der Internationale Rat zur Erhaltung des Wildes und der Jagd (CIC) in Deutschland und der Deutsche Jagdverband (DJV) stellen fest: Wo Konflikte zunehmen, aber ein Wildmanagement ausbleibt, sinkt die Akzeptanz für Großprädatoren wie Bär und Wolf. (weiterlesen)

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