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Offener Brief zur Waldkrise

In einem offenen Brief an Landwirtschafts- und Waldministerin Julia Klöckner werden eine Waldwende und eine Abkehr von der bisherigen Forstwirtschaft gefordert.
Die Liste der Unterzeichner reicht von Franz Alt bis Peter Wohlleben und vom NABU bis hin zu den Freunden der Wildnis und des Regenwalds. Die vertretenen Förster sind überwiegend Pensionäre. Alle eint eine „verklärte Liebe zur Natur“ so Dr. Wilhelm von Trott zu Solz, Waldbesitzer und Leiter der deutschen CIC-Delegation. Er fügt hinzu: „Wir Deutschen sind ein Volk von Romantikern.“

In der Tat enthält das Manifest neben Punkten, die längst umgesetzt werden (Mischwald statt Monokulturen), Forderungen, die das Ende der deutschen Forstwirtschaft bedeuten würden. Der Wald soll nach „Jahrhunderten der Ausbeutung“ eine Ruhepause bekommen. Das Leitmotto lautet „systemisches Waldökosystem-Management statt Holzfabriken“. Dazu gehört natürlich auch, dass die Schalenwilddichten „drastisch“ reduziert und die Jagdgesetze entsprechend umgestaltet werden. (weiterlesen)

Waldministerin Julia Klöckner