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Rindfleisch, Soja, Holz - Die Milliardengeschäfte mit Brasiliens Ressourcen

In Brasilien steht der Regenwald in Flammen. Das Amazonasgebiet ist zum Spielfeld wirtschaftlicher Interessen geworden - seit dem Amtsantritt von Präsident Bolsonaro wird es noch rücksichtsloser ausgebeutet.

Jair Bolsonaro hat noch große Pläne für Amazonien. "Zur ökonomischen Seele" Brasiliens wolle er das riesige Gebiet rund um den mächtigsten Fluss der Erde machen, kündigte der Staatspräsident kürzlich bei einem Besuch der Metropole Manaus an. "Unser Amazonien, die reichste Region des Planeten Erde", schwärmte Bolsonaro, könne zum Ausgangspunkt werden für einen neuen Wirtschaftsaufschwung im ganzen Land. Im Einklang mit dem Umweltschutz, natürlich.
Die drastisch gestiegene Abholzung seit Bolsonaros Amtsantritt im Januar war zu diesem Zeitpunkt noch ein regionales Thema in Amazonien. Nun aber gehen die Bilder von brennenden Regenwäldern, verkohlten Baumstümpfen, kahlgeschlagenen, steppenartigen Flächen und dem schwarzgrauen Himmel über São Paulo durch die Welt. Und die Statistiken des staatlichen Forschungsinstituts INPE scheinen all den Kritikern recht zu geben, die immer schon gewarnt hatten, dass Amazonien unter Bolsonaros Ägide rücksichtslos ausgebeutet werden würde. (weiterlesen)

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